Brief einer Teilnehmerin nach dem Seminar

Lieber Dietrich,

ich erlaube mir hiermit Dir einen überaus herzlichen Gruß zu schicken.

Da war kein Vertrauen zu Dir. Du würdest erwarten, daß ich das mache, was alle machen, aber dahinter wäre nicht die Wahrheit, nicht das ganz große, das keine Form hat und alles beinhaltet. So dachte ich für mich. Bei allen anderen hat es ja geklappt, aber für mich trifft es nicht zu. Ich dachte an Beichtstuhl und war voller Widerwillen. Du würdest nur ins Feuer einen Eimer Wasser schütten. Natürlich würde es zischen. Man würde es für eine Reinigung halten, weil man nicht weiß, daß da ein riesiger Gluthaufen auf das Wasser trifft. Ich war völlig von Sinnen vor Angst vor der Enttäuschung. Ich konnte überhaupt nicht fühlen wer ich bin. Und gleichzeitig sah ich nur Liebe um mich, mit allem schon lange eins. Ich konnte mich nicht mit irgend jemanden entzweit fühlen., ich wusste nicht wen es zu verteidigen geben sollte. Konnte keine Einwände gegen irgend etwas sehen, keine Schuld, keine Ablehnung, kein Ekel, nichts von all dem erreichte mich, wie gespalten. Es war ein großes Einverständnis mit allem und nur Liebe. Ich kann dazu keine Erklärung finden. Gleichzeitig spürte ich diesen verzweifelten Menschen, der da vor Angst tobte und fragt mich, wer tobt da, fühlte nur großes Glück und grenzenlose Liebe. Die große Wahrheit, so selbstverständlich. Alles ist Eins. So fuhr ich nach Hause. Es war als ob nebenher auf Knopfdruck ein Programm abläuft. Der Affe tobt je mehr man versucht ihn einzufangen. Ich konnte nicht fühlen, daß ich das bin. Jemand soll mich wecken, dachte ich verzweifelt.

In der Nacht, die folgte, hörte ich eine Stimme mehrmals meinen Namen rufen. Jemand rief mich beim Namen bis ich aus der Tiefe auftauchte. Wie eine wunderbare heilvolle Berührung. Ich fühlte mich sanft herausgehoben. Da war niemand sonst gemeint. Ein Erwachen. Die Sinne öffneten sich. Gesegnete Stille. Es waren Mutter Hände gewesen, das hatte ich mit aller Deutlichkeit gespürt, Ihre Wärme. Aber meinte sie mich damit? Sie hatte immer hunderte von Kindern um sich geschart. Mit großem Nachdruck hatte sie darauf gedrungen, wir sollten sie nicht Mutter rufen, sondern mit ihrem Vornamen anreden. Wir sollten uns nicht als Heimwehstifter benehmen, auch zu Hause sollten wir sie nicht Mutter nennen. Die Regel wurde früh eingeführt. Und dann diese Logik, wenn ich sie berühre schlägt sie mich. Sobald ich an dieser Hand hänge, trifft mich Ablehnung. Sie zieht mich nicht auf ihren Arm. Hätte ich nur ein Wort gehört, durch das ich erkennen konnte. daß sie mich meint. Ich erwachte durch meinen Namen. Da erst stellte sich die Ordnung her und alles erfaßte ich, über mein ganzes Sein. Das war die wirkliche Mutter, nicht nur eine herzliche Frau. Welche Wohltat. Diese Ordnung existiert und alle Gefühle sind darin gebunden. Aber ich fühle, unabhängig davon ist noch etwas größeres in uns. Ein Dasein, das selbst diese große Ordnung nur wahrnimmt, fühlt, jedoch ohne dem Bedeutung, Sorge beizumessen. Montag hatte ich einen schönen Tag. Nichts hätte mich abhalten können, meiner Mutter bildlich in die Arme zu fliegen. Zuhause traf ich Mutter und Großmutter beisammen. Sie schienen schon auf mich gewartet zu haben, obwohl es gar nicht ausgemacht war. Mutter war gelöst wie nie. Oma überglücklich mich zu sehen. Sie hatte sich viel um mich gekümmert und meine Mutter oft ersetzt. Wir haben Spiele gespielt und gelacht. Es war als ob ich das erste mal Geburtstag feierte. Sie trösteten mich und putzten mir die Nase. Ich fühlte mich auf des schönsten Platz gesetzt: das Kinderstühlchen. Es fühlte sich an als ob ich aus einmal die gute Welt wahrnehme. Das Haus war hell, der Garten fruchtbar. - Hättest Du das gedacht.

Ganz lieber Gruß

Auszüge aus Reaktionen auf Familienaufstellungen

Anka, Masseurin, 65

In meiner Nähe ist ein Engel, mein Engel der Dankbarkeit.

Der Engel der Dankbarkeit hat die ganze Nacht neben meinem Bett gesessen, immer, wenn ich aufgewacht bin, saß er da. Und er hatte Besuch. Der Engel des völligen Friedens saß neben ihm und beide haben mich liebevoll betrachtet.

Rena, Dipl. Psychologin, 39

Ich habe ein intensives, friedliches, heiles Vaterbild mit nach Hause genommen und nähre mich seitdem daran. Meine Eltern stehen seitdem hinter mir und stärken mich ebenso, wie alle meine Ahnen. Mein, von meinem Vater bisher ignorierter Opa, ist seitdem für mich ganz lebendig geworden. Ich fühle mich viel mehr im Strom des Lebens als jemals.

In meinem Bauch wächst seit Oktober ein kleiner neuer Mensch heran, der seinen Platz in unseren Familien bekommt. Ich bin mir ganz sicher, dass das Baby die Kraft spürt, die hinter ihm steht. Gleichzeitig schickt sich mein Vater an, diese Welt zu verlassen.

Und auch dabei den richtigen Weg zu finden, bist du mir in Gedanken ein guter Begleiter.

Ich danke dir für deinen Beitrag zur Verlebendigung und für deine Liebe.

Cordula, Sachbearbeiterin, 40

Ich freue mich sehr und damit danke ich dir, dass ich bei dem Seminar dabei war.

Die Erfahrungen, die ich gemacht habe, scheinen auch auf meine Umgebung, Freunde, Familie zu wirken. Es ist ein sehr wohliges Gefühl, wieder einen Schritt für mich weiter zu sein.

Eine wohl für mich erstaunlichste Erfahrung war, zu erfahren, dass ich spüren konnte, als nicht lebende (in meiner gewohnten Realität) Person aufgestellt worden zu sein.

Während meiner Aufstellung, weiß ich noch, ging mir zwischendurch schon im Kopf herum, was ist das, ich scheine tot zu sein ….ich bin tot? Ja, ich bin wohl nicht unter diesen Lebenden – Ich wusste ja zu diesem Zeitpunkt nicht, dass die Mutter des Mädchens gestorben war.

Mimik, Gestik und sogar Sprüche werden akzeptiert, wenn einer aus der Familie darüber spricht, dies hat er von der Oma, oder genau, das hat immer der Ur-Opa gesagt, achja, wie dein Onkel gehst du mit dieser Situation um. Nur, dass diese Gefühle natürlich genauso auch damit verbunden sind, scheint schwieriger zu sein – zu verstehen -…..

Ich kann nur sagen – logisch – oder sollte ich sagen ich kann nur fühlen – logisch -.

Volker, Yogalehrer, 45

Ich danke dir von Herzen für die Tage mit dir und der Gruppe. Es war erneut eine große Bereicherung für mich.

Mein ursprüngliches Anliegen löste sich bereits am Freitag und spürte wieder diese wärmende Gelassenheit in mir, die friedvolle Stimmung und Entspannung meiner Seele.

Du hast mir mit deinen Worten, die du an die Gruppe gerichtet hast, immer wieder Hinweise gegeben und mitunter wurde mir klar: sieh mal an, das kannst du ja schon, das tust du ja schon die ganze Zeit.

Ich glaube, meine Schönen um mich her wollten mir während dieses Seminars zeigen, dass ich doch schon eine gute Strecke Weges zurückgelegt habe – woran ich manchmal zweifle.

ICH BIN WIEDER IM FLUSS! Und dafür danke ich dir, meinen Schönen und allen Teilnehmern des Seminars.

Gabriela, Kauffrau, 34

Ich möchte mich aus vollem Herzen bedanken für das Seminar. Es hat mir soviel gegeben! Es fühlt sich so gut an, einen liebevollen Umgang mit den eigenen Eltern zu haben und offen zu sein für alles.

Bevor ich zu dem Seminar gegangen bin war ich total in meiner Depression drin und wollte Schluss machen mit dem Leben. Und dann warst da du und die Gruppe und ihr habt mich daran erinnert, wie schön es ist, etwas zu fühlen.

Ich fühle mich seitdem entspannter und kann mir jetzt die betäubenden Beruhigungstabletten abgewöhnen. Ich habe auch nicht mehr diese Faszination für Psychosen und nicht mehr soviel Angst, da wieder reinzugeraten, sondern ich möchte hier bleiben und nicht mehr wegdriften. (Ich weiß jetzt, man will dann nichts mehr spüren).

Ich wünsche mir wirklich, jeden Tag aus vollem Herzen ja sagen zu können zum Leben.

Was mir jetzt klar wird ist, dass ich schon lange nach einer Möglichkeit gesucht habe, wieder offenen Herzens zu leben. Ich hatte Angst, wieder eine Psychose zu bekommen. Jetzt ist mir aber klar geworden, dass genau das Gegenteil passiert ist und das ist so toll!

Ute, Dipl. Übersetzerin, 44

Es ist mir ein tiefes Bedürfnis, dir zu schreiben, um mich bei dir für deine einfühlsame und behutsame Arbeit mir uns im letzten Seminar zu bedanken. Es war sehr groß und rund und wir sind alle sehr reich beschenkt worden.

Vor allem ich. Soviel Vertrauen, soviel Nähe zu meinem Herzen, das ich seither spüre wie eine blühende pulsierende Blume.

Ich danke dir für dein sachtes Führen.

Armin, Dipl. Ing., 40

Es ist an der Zeit, dir und deiner Arbeit, den vielen Geschenken, zu danken, soweit das überhaupt in dieser Weise möglich ist!

Als ich 1999 zum ersten Mal mit Familienaufstellungen konfrontiert war, war ich völlig ahnungslos. Ich hatte eine Vision, einen Lebenstraum: Ich war mit einer schönen Frau verheiratet, wir hatten 3 prächtige Kinder und ich war dabei, ein wunderschönes Haus für die Familie zu bauen. In mir war so viel Liebe, aber wenig Ahnung von Ordnung, unbewussten Gefühlen und Kräften. Die Naivität eines streng und überbehüteten Kindes, das glaubte, mit seiner Liebe alles machen zu können. Blind und verstrickt, wie vielleicht viele andere auch und auf der Suche nach irgendetwas von dem man nichts weiß.

Mal mehr, mal weniger den Scherbenhaufen in Ordnung zu bringen und irgendetwas daraus zu machen, das versöhnt und Segen bringt, trotz der vielen Versäumnisse, Fehler, Egoismen, Ängste, Unzulänglichkeiten………….

Titus, Künstler, 44

Die Sprache ist zwar ein wertvolles, aber dennoch auch ungenügendes Instrument, deshalb sage ich dir ganz schlicht und einfach DANKE für alles Uwe, Technikmeister, 38

Ich möchte Ihnen auf diesem Wege Dank sagen für eine tolle Erfahrung, die ich bei Ihnen machen durfte.

Es war ein Geschenk des Lebens und die Dinge fügen sich, wie von selbst. Ich habe Zugang zu mir gefunden und die Kraft des Loslassens. Der bunte Spielball des Lebens rollt und ich bestimme die Geschwindigkeit.

Ich habe wichtige Lebensziele für mich festlegen können und fühle mich hingezogen.

Gaby, Flugbegleiterin, 55

Seit dem Seminar sind ein paar Tage vergangen und ich bin immer noch ganz erfüllt. Mir fehlen nach wie vor die Worte, um auszudrücken, was ich empfinde. Ich bin aus tiefstem Herzen dankbar für das Geschenk, was ich erhalten habe.

Danke, Dietrich, von ganzem Herzen Danke!

Petra, Übersetzerin, 45

Ich möchte mich nochmals ganz herzlich bei dir bedanken für alles, was ich am letzten Wochenende mitnehmen durfte. Ich fühle mich so reich und leicht, wie lange nicht mehr!

Du bist so wahnsinnig einfühlsam mit mir umgegangen, dass ich mit Worten nicht ausdrücken kann, wie dankbar ich bin. Es tut unendlich gut, erkannt zu werden, trotz der Mauer, die man um sich errichtet hat! Vielen Dank dafür!

Reimund, Kaufmann, 52

Danke lieber Dietrich

Danke für die Zeit

Danke für die Erkenntnis

Danke für deine Begleitung

Danke für dein Da-Sein

Manfred, Optiker, 42

Ich danke immer, die größten Herzen aller Landlebewesen hätten Giraffen. Du hast mich eines Besseren belehrt, denn eigentlich müsstest du das größte Herz haben: also entweder hast du es komprimiert, also die Zwischenräume der Atome des Kerns und der Elektronen auf Null komprimiert (damit das riesige Herz überhaupt in deinen Körper passt(, oder aber du hast – was ich eher fassen kann -, einen riesigen Zugang zur mir fremden Seele (dir können Sie gar nicht fremd sein).

Ich habe es einfach staunend mit angesehen und erleben dürfen – dafür möchte ich dir danken und danken dafür – wie du mich zu meinem Vater geführt hast und für die Fülle von Gefühlen, die mich haben aufwachen lassen, lebendig werden lassen und mehr wahrnehmen lassen und mehr sehen lassen (obwohl ich Optiker bin). Oh, das hat mir gut getan! Außerdem schau ich viel öfter in Gesichter, die mir ein tiefes vertrautes Lächeln schenken – das tut gut!

Peter, Vermögensberater, 45

Mit Worten lässt sich diese Erfahrung gar nicht beschreiben. Ich bin jedenfalls sehr bewegt zurückgekehrt.

Es wirkt bereits. Meine familiären Beziehungen haben sich durch meine neue Sicht der Dinge merklich entspannt. Ich selbst habe wieder mehr innere Ruhe, Mut und Zuversicht für meinen eigenen Weg gewonnen.

Nochmals danke für deine Hilfe